Buchenwald

Auch dieses Jahr veranstaltete die Initiative "Tol(l)eranz!- find' ich gut" - ein Zusammenschluss der protestantischen Kirchengemeinde Lauterecken, dem Jugendbüro Wolfstein, dem Förderverein der ehem. Synagoge Odenbach und dem Jugendreferat im Kirchenkreis Obere Nahe - eine Gedenkstättenfahrt zum Thema Nationalsozialismus. Geleitet wurde die Studienfahrt von den Jugendreferenten Annette Junkes, Daniel Hübner und Wilfried Ulrich. Anders als letztes Jahr besuchten die 13 meist 15-jährigen Teilnehmer die Gedenkstätte Buchenwald bei Weimar. Auch ein Blinder zählte sich zu den Teilnehmern, der sich zur Freude aller schnell in die Gruppe einfand. Vor Ort setzten sich die Teilnehmer nicht nur intensiv mit der Geschichte des ehemaligen Lagers, sondern auch mit dem Schicksal von Paul Schneider, dem Prediger von Buchenwald, und vor seiner Inhaftierung, Hunsrücker Pfarrer, auseinander. So lernten die Jugendlichen das ehmalige KZ Gelände, mit der Kellerzelle von Dietrich Bonhoeffer, und die Mahn- und Gedenkstätte Buchenwald näher kennen. Aber auch eine Stadtführung durch das nahe gelegene Erfurt, unter dem Schwerpunkt Nationalsozialismus, sowie die Besichtigung der ehemaligen Firma "J.A. Topf und Söhne", der Firma die die "Krematorien" der Nazis gebaut und installiert hat, standen auf der Tagesordnung. Abseits des thematischen Schwerpunktes besuchte die Gruppe die Wartburg und dort die Kammer in der Martin Luther 1522 das Neue Testament übersetzte.